| Um was geht es im Stück "...und Fussball auf Erden!"
eigentlich?
Die eigentliche Geschichte ist in eine kleine Rahmenhandlung
eingebettet: (Teil I:)
Eine fünfköpfige Familie sitzt in einem Stadion; kurz vor der
Halbzeit-Pause kommen sie darauf zu sprechen, wer eigentlich das Fussball-Spiel
erfunden hat. In der Pause erzählen die Eltern die „Schöpfungsgeschichte
des Fussballs“.
Diese Geschichte wird musicalgerecht gespielt und gesungen (und ggf. gibt
es auch Möglichkeiten für Tanzszenen). Sie gleicht einer Ätiologie,
die in Urzeiten der Schöpfung – genauer: in Anlehnung an die
Adam-Eva-Schöpfungsgeschichte – zurückreicht. Statt um
eine Frucht geht es um einen Ball, der zugleich ein Symbol für „Macht“
ist; deshalb möchte der Teufel den Ball auch in seine Hand bekommen,
damit er (und er alleine) über die Welt herrschen kann. Im Laufe
der Historie – während der Sklaverei der Schwarzen in den USA
– gelingt es einem Engel aber, dem Teufel die „Macht“
wieder abzuluchsen. Er bringt sie in den Himmel zurück; dort wird
erkannt: Die „Macht“ kann nie wieder ganz rein werden –
deshalb trägt der ursprünglich weisse Ball auch schwarze Flecken
auf sich. Damit der Teufel diesen „Machtball“ aber nie mehr
finden kann, werden eine Unmenge an Fussbällen auf die Erde geschickt
– und den Menschen zugleich das Fussball-Spiel geschenkt. So endet
die Ätiologie.
In der abschliessenden Rahmenhandlung (Teil II) vermutet
die Familie, dass Ausnahmespieler mit dem besagten eigentlichen Ball zufällig
in Berührung kamen und deshalb „verteufelt geschickt“
und „himmlisch gut“ spielen könnten.
Das Musical endet, wie es begonnen hat: mit einem Lied zum Thema Fussball;
es schliesst mit dem Wunsch eines tollen Fussballspiels.
Die „Farbe“ des Musicals ist grundsätzlich
heiter-unterhaltsam mit vielen Impulsen für weiterführende und
vertiefende Gespräche. Der Text und die Lieder sind jugendgerecht,
ohne anbiedernd zu sein; die Lieder sind – bis auf einige traditionelle
Gospels – Neukompositionen verschiedener Stilrichtungen (u.a. auch
Rap).
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